Auch heuer gingen die Rodinger Kameraden nach Sträucherröhren. Dazu traf man sich am Sonntagnachmittag bei der Rodinger Stadthalle zum Abmarsch. Der Weg führte wie immer über einen Teil des örtlichen Bundeswehr-Übungsplatzes und dann anschließend durch den Wald hinunter zur Kapelle. Dort hielt man feierliche Andacht. Eingeführt hatte man die Wallfahrt 1985 zum damaligen 125-jährigen Gründungsfest der Rodinger Wehr und dieser Termin - einmalig gedacht zur Bitte und zum Dank - blieb als ständiger Termin erhalten.
Die Rodinger luden ihren Further Patenverein einmal mehr zum Mitgehen ein. Etwas dezimiert durch Bürgermeisterwahl und auch andere Terminlichkeiten konnte mit stv. Kommandanten Franz Stoiber eine Abordnung nach Roding entsandt werden.
Aber auch wegen einer "Neuerung" war das Interesse der Further groß am Bittgang teilzunehmen. Führte die letzten Jahre H. H. Stadtpfarrer Josef Amberger die Wallfahrt an, so ist seit September dieses Jahres der frühere Further Kaplan und Pfarradministrator Holger Kruschina Stadtpfarrer in Roding. Josef Amberger ging in seinen wohlverdienten Ruhestand. Kruschina wurde als Nachfolger in Roding eingesetzt.
Nach der Andacht in der Kapelle ging es wieder zurück nach Roding. Im Floriansstüberl saß man anschließend bei Glühwein und Kuchen noch ein wenig zusammen.
Die Bilder (Norbert Stuiber, FF Stadt Roding) zeigen die Wallfahrer-Gruppe auf dem Weg zur Kapelle.