Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT

Datum: 
18.11.2011 - 12:00

Kameradschaft vertieft

Further Feuerwehr in Österreich – 25 Jahre Partnerschaft gefeiert

Furth bei Göttweig/Furth im Wald. Am Wochenende begingen die Feuerwehren Furth im Wald, Furth bei Göttweig und Furth-Steinaweg/Kleinwien ihr 25-Jähriges Bestehen der Partnerschaft. Dazu luden die Niederösterreicher ihre bayerischen Freunde nach Furth bei Göttweig ein. Knapp 30 Personen folgten der Einladung. Zugleich nahm man die Gelegenheit war, einen mehrtägigen Ausflug in die Wachau zu machen.

Begonnen hat das Wochenende mit dem Weinkulturabend (siehe Bericht an anderer Stelle), wo man tatkräftig die Further Stadtratsdelegation unterstützte. Zugleich ist heuer Kommandant Christian Scheuer Weinpate für den Jungwein „Florian“, einem Grüner Veltliner.

Der eigentliche Festakt fand dann am Samstagabend im Gasthof Hofbauer, wo auch das Gros der Further Feuerwehrler mit ihren Partnerinnen untergebracht war, statt.

Den Samstag jedoch verbrachte man zunächst auf dem Stift Göttweig über dem Ort Furth. Dort begrüßte sie ein Haustechniker zu einer nicht alltäglichen Führung durch das Kloster. Eine „Backstage“-Führung für die Wehrmänner – und –frauen, während das „Damenprogramm“ vom ehemaligen Kommandanten Franz Magerl von der FFW Steinaweg/Kleinwien gestaltet wurde.

Nach dem obligatorischen Wein in der Gaststätte des Stifts besichtigte die Further Delegation das Gerätehaus der Steinaweger. Dort sind ein Traktor samt Fass (für Bergwald-Einsätze) und ein Löschfahrzeug, etwa einem deutschen Löschgruppenfahrzeug für eine Gruppe entsprechend, untergebracht. Auch ein kleiner VW-Bus mit Pritsche ist den Steinawegern ihr Eigen zu nennen.

Die Besichtigung des Hauses und der Fahrzeuge wurde am frühen Nachmittag beendet und weiter ging es zum Hof des ehemaligen Bürgermeisters Josef Ramoser zu einer Jause. Dort warteten bereits die Partnerinnen auf ihre Feuerwehrler. Gemeinsam brotzeitelte man und der Nachmittag ging viel zu schnell vorüber. Zum Dank für die Brotzeit und auch für die langjährige Freundschaft überreichte Christian Scheuer Josef Ramoser eine Flasche Schnaps aus deutschen Landen.

Der Abend mit Festakt wurde mit einem Sektempfang eingeläutet. Viele Bekannte trafen sich mehr oder weniger einmal mehr zum Austausch. Erinnerungen wurden ausgetauscht.

Der Einladung zum Abend waren von österreichischer Seite gefolgt: Bürgermeister Alfred Bruckner, Gemeinderat für Feuerwehrbelange Johann Wiesinger, Abschnittskommandant für den Bereich Mautern Adolf Skopek sen., auch für die FFW Furth bei Göttweig, Unterabschnittskommandant und Vizekommandant FFW Furth bei Göttweig, Brandrat Martin Strondl, Kommandant FFW Furth-Oberfucha Gerhard Erber, und Peter Mandl von der FFW Furth/Göttweig sowie die gesamten Chargen (Führungs-Dienstgrade) der genannten Wehren, insbesondere Furth und Steinaweg/Kleinwien. Hier seien genannt die beiden Verwalter (etwa die Vorstände) Erich Schmölz und Christian Kühtreiber und die beiden ehemaligen Kommandanten Franz Magerl und Erwin Nosko.

Kommandant Markus Hofmann begrüßte neben den Vorgenannten die starke Abordnung der Further unter Führung von Kommandant und Vorstand Christian Scheuer, den Stellvertretern Franz Stoiber und Andreas Weingärtner und Kreisbrandmeister Sebastian Scheuer.

Der gastgebende Bürgermeister Alfred Bruckner begrüßte ebenfalls alle Teilnehmer des Abends und sprach vor allem die Zeit an, welche die Further für den Ausflug nach Österreich investierten. Das zeige den Stellenwert dieser Partnerschaft, die nun schon 25 Jahre andauert und die vielen Begegnungen bei allerlei Gelegenheiten. Er gratulierte den beteiligten Wehren zum silbernen Jubiläum. Eine Kameradschaft ohne Zwang sei diese hier, so Bruckner. Als weiteres Beispiel nannte er das Rodinger Gründungsfest 2010.

Franz Magerl als langjähriger Kommandant in dieser Zeit sprach insbesondere zwei Daten an. Zum einen den 17.06.1986 als Erwin Hornig und Bernhard Kraus erstmals nach Österreich kamen und den 09.08.1986 als Gegenbesuch mit Franz Magerl, Erhard Frühwald und Peter Mandl, welche nach Deutschland kamen. Diese beiden Daten kann man als Gründung der Partnerschaft ansehen, so Magerl. Es folgte ein Drachenstich-Besuch 1987, bevor man beim 125-jährigen Gründungsfest der Further eine große Abordnung nach Deutschland entsandte. In seinem Rückblick nannte Magerl weitere Daten als Eckpfeiler der Kameradschaft. Aber auch dazwischen waren immer Besuche gegenseitig an der Tagesordnung, ohne offiziellen Charakter zu entfalten.

Besonderen Dank gilt es dem leider verstorbenen Further Bürgermeister Reinhold Macho zu entrichten. Auch gebührt dem Furthner Bürgermeister Josef Ramoser ein besonderer Dank. Weiterhin dankte der den bisherigen Führungskräften der Feuerwehren für ihre Tatkraft für den Erhalt und Vertiefung der Freundschaft. Es sei eine schöne Freundschaft entstanden, so Magerl abschließend.

Kommandant Christian Scheuer sprach dann namens der bayerischen Feuerwehrleute. Zunächst als zarte Bande vorhanden, entstand im Laufe der Zeit eine kräftige Freundschaft zwischen den Wehren. Mit einem „Anruf genügt“ betonte Scheuer die unkomplizierte und harmonische Partnerschaft. Die Gemeindepartnerschaft fußt letzten Endes auf der der Feuerwehren, so Scheuer in seinem Gruß- und Dankeswort. Er dankte den vielen Leuten in dieser Zeit, welche mehr oder weniger Verantwortung innehatten.

Es folgte der Geschenkeaustausch. Kommandant Markus Hofmann überreichte zunächst ein Holzrelief mit Göttweiger Motiven und anschließend eine Urkunde über die 25-jährige Partnerschaft zwischen Steinaweg/Kleinwien und Furth im Wald.

Im Gegenzug beschenkte Christian Scheuer im Namen der Further die Göttweiger und Steinaweger mit je einem Leinwand-Bild des neuen Further Drachens samt Aufschrift als Erinnerung an diese Tage.

Weiterhin gab es für eine Reihe von verdienten Personen aus den Reihen der niederösterreichischen Freunde Schnapsflaschen mit dem Drachenmotiv.

Mit einem deftigen Essen ging der Abend in den gemütlichen Teil über. Viele Anekdoten wurden ausgetauscht. Gegenbesuche schon ausgemacht. Das obligatorische Gruppenbild folgte.

Der Ausflug in Wachau endete am Sonntag mit einem Besuch des Weinguts Nosko mit obligatorischer Weinprobe und Besichtigung der Weinkeller sowie dann in Unterbergern bei der Familie Aschauer zu einer kleinen Brotzeit, um dann rechtzeitig in Furth zum Wahlausgang zurück zu sein.

Die Bilder (eigene) zeigen Eindrücke vom Ausflug nach Österreich.

Den Weinkulturabend mit Patenschaft Christian Scheuer finden Sie in einem seperaten Bericht.
Die Bilder zum Festakt "25 Jahre Partnerschaft" finden Sie ebenfalls in einem seperaten Bericht.

Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT
Ausflug nach Furth b. Göttweig/AUT