75. Geburtstag Reinhold Ertl

Datum: 
26.11.2011 - 10:30

Im Zweitberuf "Kriminaler"
Reinhold Ertl ist 75 geworden - Stadtwehr gratulierte
Furth im Wald. Viele werden ihn noch aus seinem beruflichen Leben kennen: Reinhold Ertl. Einst fuhr er für den Kolbeck-Bau ohne Unterlass Betonmischer. Aber auch aus seiner Feuerwehr-Zeit werden ihn einige noch kennen. Am vergangenen Samstag ist der Ertl "Reini" 75 Jahre alt geworden.
Grund genug für die Further Stadtwehr ihrem langjährigen Mitglied Reinhold Ertl am Samstag zu gratulieren. Welchen Stellenwert dieser Geburtstag für die Feuerwehrler hat, ließ sich an der Tatsache ableiten, dass gleich drei ehemalige oder amtierende Kommandanten ihre Aufwartung machten.
Christian Scheuer, derzeitiger Kommandant und Vorsitzender der FFW Furth im Wald, führte die Abordnung der Feuerwehr an. Darunter befanden sich neben den Vorstandsmitgliedern Jürgen Vogl und Andreas Weingärtner und den "Grauschädeln" Ludwig Schmidberger und Heinz Kummert auch die beiden Ehrenkommandanten Heinz Scheuer und Erwin Hornig.
Mit einer Karte und einer Aufmerksamkeit gratulierten die Feuerwehrmänner ihrem "Kriminaler" zum Ehrentag. Besonders freute sie, dass der Ertl Reini das Bild des Stadtbrandes mit in sein neues Domizil, das BRK-Altenheim, mitgenommen hat. Leider hat ihn vor Jahren ein schwerer Schicksalsschlag getroffen, was letzten Endes den Beruf und auch die aktive Feuerwehrdienstzeit kostete. In der Folge musste Ertl von der Siedlung in das BRK-Heim umsiedeln.
Aber auch dort frönt er seinem zweiten Hobby. Liebevoll als "Kriminaler" bezeichnet, beobachtet Ertl sein Umfeld - nunmehr im Bereich der Dr.-Adam-Voll-Straße - so gut es geht. Früher war er der "Kriminaler vom Bayplatz". Dort war er oft zu finden. So lange es ging, war Ertl Gast bei den Grauschädel-Stammtischen am ersten Dienstagabend in der Feuerwache. Sein Gesundheitszustand ließ dies aber in letzter Zeit nicht so oft zu. Seinem Lebensmut tut dies aber keinen Abbruch. Er ist so oft wie möglich, im BRK-Heim, wenn auch mit einem fahrbaren Untersatz, unterwegs.
Freude bereitet ihm außerdem sein Neffe, der ihn fast täglich besucht. Seine Kameraden von der Stadtwehr wünschen ihm vor allem Gesundheit und noch ein paar schöne Jahre.
 

Das Bild (eigenes) zeigt den Junilar zusammen mit der FF-Abordnung.

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