Die jährliche Räumungsübung der Therapieklinik Maximilianshöhe in der Glaserstraße nutzte die Stadtwehr eine Einsatzübung mit zu veranstalten. In Absprache mit der Klinikleitung wurden als Vorbereitung ein Teil des Gebäudes künstlich verraucht und eine Übungspuppe als "vermisste Person" in einem Raum drapiert. Um 19 Uhr löste die Brandmeldeanlage bestimmungsgemäß aus. Der Alarm veranlasste die Nachtschwester die Räumung des Gebäudes und dann die Verständigung von weiteren Verantwortlichen (Hausmeister etc.).
Der Further Löschzug nahm dann die Übung als "Brand in Klinik, eine Person vermisst" an. Insgesamt drei Atemschutztrupps gingen zur Personenrettung und anschließender Brandbekämpfung ins Gebäude vor. Dazu wurden die Grundtätigkeiten eines AT-Trupps insbesondere geübt und vertieft. Die Wasserversorgung stellte das TLF und LF her. Zudem wurde im Führungsbereich das einsatzmäßige Vorgehen geübt. Neue Führungsdienstgrade übernahmen dabei die Löschmeister-Positionen auf den Fahrzeugen.
Nachdem die Person (Übungspuppe) schnell gefunden wurde, sowie die Wasserversorgung stand und zudem die Räumung des Gebäudes seitens Klinikpersonal abgeschlossen war, wurde "Übungsende" ausgerufen. Eine Nachbesprechung mit Klinikleitung und den Führungsdiensten der Stadtwehr schloss sich an. Alle waren sich einig, dass die Übung erfolgreich verlaufen war, Flüchtigkeitsfehler inbegriffen.
Die Drehleiter wurde noch am Ende der Übung eingesetzt. In der "kalten Lage" wurde versucht, schlecht zu erreichende Fenster mit dem Korb der DL zu erreichen.
Die Bilder (eigene) zeigen die Übung bei der Maxhöhe.